Ibumetin Filmtabletten forte 400MG

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Der Schmerz-Allrounder mit dem Wirkstoff Ibuprofen und bewährter 3fach-Wirkung

Kategorien: , Artikelnummer: 2420278P Marke:

Beschreibung

Was ist Ibumetin und wofür wird es angewendet?
Eine Ibumetin forte 400 mg – Filmtablette enthält als Wirkstoff 400 mg Ibuprofen.
Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man nicht-steroidale entzündungshemmende
Arzneimittel (nicht-steroidale Analgetika/Antirheumatika (NSAR)) nennt. Diese Arzneimittel haben
schmerzstillende, entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung.
Ibumetin wird angewendet
– zur Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie z.B. Kopfschmerzen,
Zahnschmerzen und Regelschmerzen);
– zur Linderung von Schmerzen und Fieber bei Erkältungen.
Wenn Sie sich nach 3-4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ibumetin beachten?
Ibumetin darf nicht eingenommen werden,
– wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen
Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
– wenn Sie nach der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderer ähnlicher Schmerzmittel
(NSAR) jemals an Atemnot, Asthma, einer rinnenden Nase, Schwellungen oder
Nesselausschlägen gelitten haben.

– wenn Sie an einer Erkrankung mit erhöhter Blutungsneigung leiden.
– wenn Sie an Gehirnblutungen (zerebrovaskulärer Blutung) oder anderen aktiven Blutungen
leiden.
– wenn Sie ein Magen-/Dünndarm-Geschwür oder eine Magen-/Darm-Blutung haben (oder zwei
oder mehr Episoden solcher hatten).
– wenn Sie bei einer früheren Einnahme von NSAR Magen-/Darm-Blutungen oder einen –
Durchbruch (-Perforation) hatten.
– wenn Sie an einer Leberzirrhose (chronische Erkrankung der Leber) leiden.
– wenn Sie schwere Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz (schwere Funktionsstörungen) haben.
– wenn Sie an einer ungeklärten Störung der Blutbildung leiden.
– wenn Sie an einer Tendenz zu unkontrollierten Blutungen (Hämorrhagien) oder Störungen der
Blutgerinnung (Koagulation) leiden.
– wenn Sie an schwerer Dehydration (Austrocknung des Körpers verursacht durch Erbrechen,
Durchfall oder unzureichender Flüssigkeitsaufnahme) leiden
– wenn Sie in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sind (siehe Abschnitt
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit).
– von Kindern unter 6 Jahren oder 20 kg Körpergewicht.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibumetin einnehmen,
– wenn Sie einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) oder eine Mischkollagenose (mixed
connective tissue disease; Erkrankungen des Immunsystems, die Gelenksschmerzen,
Hautausschläge und Fieber verursachen) haben.
– wenn Sie eine vererbte Störung der Blutbildung (akute intermittierende Porphyrie) oder
Probleme mit Ihrer Blutgerinnung haben.
– wenn Sie eine Darmerkrankung (ulzerative Colitis oder Morbus Crohn) haben oder jemals
gehabt haben.
– wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzinsuffizienz gehabt haben.
– wenn Sie eine verminderte Nierenfunktion haben. Bei Patienten mit Flüssigkeitsmangel
(Dehydrierung) besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung, vor allem bei Kindern und
Jugendlichen.
– wenn Sie Leberprobleme haben.
– wenn Sie sich vor kurzem einer großen Operation unterzogen haben.
– wenn Sie Asthma oder eine allergische Erkrankung haben oder gehabt haben, da Atemnot
auftreten kann.
– wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven
Atemwegserkrankungen leiden, da ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen besteht. Die
allergischen Reaktionen können als Asthma-Attacken (sogenanntes Analgetika-Asthma),
Schwellungen der Haut (Angioödem) oder Hautausschlag auftreten.
– wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Geschwürbildung oder Blutungen
erhöhen, wie eingenommene Kortikosteroide, Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie Warfarin),
selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) oder
Gerinnungshemmer wie Acetylsalicylsäure.
– wenn Sie eine Infektion haben – siehe unter „Infektionen“.
Durch Anwendung der minimal wirksamen Dosis über die kürzeste Zeit wird das Vorkommen von
Nebenwirkungen minimiert. Bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen
Die Einnahme von Ibumetin in Kombination mit anderen NSAR, einschließlich Cyclooygenase-2-
spezifischen Hemmern kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen und sollte vermieden werden
(siehe Abschnitt „Einnahme von Ibumetin zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Hautreaktionen
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibumetin wurden schwerwiegende Hautreaktionen
berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen
Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Ibumetin einstellen und sich unverzüglich in
medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden
Hautreaktion sein können. Siehe Abschnitt 4.
Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall
Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten
Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen
Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Ibumetin mit Ihrem Arzt oder Apotheker
besprechen, wenn Sie
– eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina
(Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere
arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund
verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich MiniSchlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA“) hatten.
– Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder
Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
Windpocken
Sie sollten die Einnahme von Ibumetin vermeiden, wenn Sie Windpocken (Varicella) haben.

Infektionen
Ibumetin kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es
möglich, dass sich durch Ibumetin eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu
einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und
bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses
Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich
verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.

Laborkontrolle
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel länger als 3-4 Tage anwenden,
gleichzeitig Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers, kaliumsparende Entwässerungsmittel
(Diuretika) oder Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, da Ihr Arzt
möglicherweise Laborkontrollen anordnen wird.
Bestimmte Nebenwirkungen, die ein Absetzen des Arzneimittels erfordern
Bestimmte Nebenwirkungen erfordern, dass Sie das Arzneimittel absetzen und unverzüglich ärztlichen
Rat suchen – siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“. Wenn während der
Anwendung von Ibuprofen Krankheitssymptome (wie zum Beispiel Schmerzen, Fieber oder andere
Entzündungszeichen) nicht ausreichend gebessert werden, neu auftreten oder sich sogar
verschlimmern, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Es sollte geprüft werden, ob eine zusätzliche
Behandlung erforderlich ist.
Mögliche Folgen von nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln
Bei längerem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen
auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren
Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Anwendung von Schmerzmitteln häufig unter Kopfschmerzen leiden.
Ein plötzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach längerer Anwendung hoher Dosierungen kann
Entzugserscheinungen auslösen (z. B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität), die typischerweise
innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Anwendung von Schmerzmitteln darf daher nur
nach entsprechender Anordnung eines Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann – insbesondere bei Kombination
mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe – zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines
Nierenversagens führen.
Wenn Sie eine der oben erwähnten Erkrankungen beunruhigt, konsultieren Sie vor der Einnahme von
Ibumetin einen Arzt.

Kinder und Jugendliche
Ibuprofen darf Kindern unter 12 Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.
Bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren) darf Ibumetin aufgrund des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht
angewendet werden.
Ältere Patienten (über 65 Jahre)
Bei älteren Personen sind Nebenwirkungen häufiger und können schwerere Folgen haben. Diese
betreffen vor allem Magen-Darm-Blutungen und -Durchbruch, was auch zum Tod führen kann. Die
Dosierung ist daher so niedrig wie möglich zu wählen (siehe auch „Welche Nebenwirkungen sind
möglich“).
Einnahme von Ibumetin zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden
kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel
einzunehmen/anzuwenden.
Was sollen Sie bei der Einnahme dieses Arzneimittels vermeiden?
Ibumetin kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden.
Zum
Beispiel:
– Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung
verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
– Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie
z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibumetin ebenfalls beeinträchtigen oder durch
eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibumetin
zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
Liste finden Sie in der Gebrauchsinformation

Einnahme von Ibumetin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Es wird empfohlen, dass Patienten mit empfindlichem Magen Ibumetin zusammen mit Nahrung
einnehmen. Einige Nebenwirkungen wie diejenigen, die das Magen-/Darm-System betreffen, treten
wahrscheinlicher auf, wenn Alkohol gleichzeitig mit Ibumetin eingenommen wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,
schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme von Ibumetin schwanger werden. Sie
dürfen dieses Arzneimittel NICHT in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft einnehmen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht ein, außer Ihr
Arzt weist Sie anders an.

Stillzeit
Ibuprofen und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Sprechen Sie mit Ihrem
Arzt bevor Sie Ibuprofen einnehmen.

Fortpflanzungsfähigkeit
Ibumetin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika),
welche die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des
Arzneimittels umkehrbar.
Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Zur Kurzzeitanwendung und bei normaler Dosierung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen
vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Patienten,
bei denen währen der Einnahme von Ibumetin Schwindel, Benommenheit oder Sehstörungen
auftreten, sollen das Steuern von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen vermeiden. Diese
Effekte können sich bei einer Einnahme in Kombination mit Alkohol verschlimmern.

Wie ist Ibumetin einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau
nach Anweisung Ihres Arztes, oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,
wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche (ab dem vollendeten 12. Lebensjahr)
Körpergewicht (Alter) Einzeldosis maximale Tagesdosis
≥ 40kg (Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)
Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 400 mg Ibuprofen)
maximale Tagesdosis: 3 Tabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)

Kinder (ab 6 Jahren)
Ibuprofen darf Kindern unter 12 Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.
Bei Kindern unter 6 Jahren darf Ibumetin nicht angewendet werden.
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Körpergewicht (Alter) Einzeldosis maximale Tagesdosis
20– 29 kg (Kinder: 6 -9 Jahre)
Einzeldosis:½ (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
maximale Tagesdosis: 1 ½ (entsprechend 600 mg Ibuprofen)

30– 39 kg (Kinder: 10- 12 Jahre)
Einzeldosis:½ (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
maximale Tagesdosis: 2 (entsprechend 800 mgIbuprofen)

Ältere Personen (ab 65 Jahre)
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Wegen der möglichen Nebenwirkungen (siehe
Punkt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“) sollen ältere Menschen besonders sorgfältig
überwacht werden.

Eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion
Wenn Sie unter einer Einschränkung der Leber-oder Nierenfunktion leiden, sprechen Sie vor der
Einnahme von Ibumetin mit Ihrem Arzt.
Art der Anwendung

Zum Einnehmen.
Nehmen Sie Ibumetin bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während
oder nach einer Mahlzeit ein.
Zwischen zwei Einnahmen sollen mindestens 6 Stunden liegen.

Dauer der Anwendung
Die niedrigste wirkungsvolle Dosis soll für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Beschwerden
erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich
einen Arzt, falls die Beschwerden (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern
(siehe Abschnitt 2). Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn die Einnahme von Ibumetin zur Behandlung
von Fieber länger als 3 Tage und zur Behandlung von Schmerzen länger als 4 Tage erforderlich ist,
oder wenn sich die Beschwerden verschlechtern.
Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage
erforderlich ist oder wenn sich die Beschwerden verschlimmern, holen Sie ärztlichen Rat ein.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie das Gefühl haben, die Wirkung dieses
Arzneimittels sei stärker oder schwächer als Sie erwartet haben.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt.
Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Durchbrüche (Perforationen) oder Blutungen,
können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2). Übelkeit, Erbrechen,
Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl,
Bluterbrechen, geschwürige Mundschleimhautentzündung, Verschlimmerung von entzündlichen
Darmerkrankungen wie Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2) sind nach Anwendung berichtet
worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko
für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der
Anwendungsdauer.
Wasseransammlung im Körper (Ödeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
Die Anwendung von Arzneimitteln wie Ibumetin könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen
Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
• Verdauungsstörungen und Durchfall.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
• Ansammlung von Flüssigkeit im Körper.
• vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme).
• leichte und vorübergehende Kopfschmerzen und Schwindel.
• Ohrensausen (Tinnitus).
• Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen,
Blähungen, Verstopfung, Bauchkrämpfe und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in
Ausnahmefällen eine Blutarmut verursachen können.
• Hausausschlag.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
• Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken sowie Asthmaanfällen
(ggf. mit Blutdruckabfall).
• Schlaflosigkeit und Nervosität.
• Erregung.
• Reizbarkeit.
• Müdigkeit.
• Sehstörungen.
• Herzschwäche bei Patienten mit grenzwertiger Herzfunktion.
• Bluthochdruck.
• Asthmaanfälle.
• Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre – unter Umständen mit Blutung und Durchbruch.
• Magen-/Darmblutungen.
• Dickdarmentzündung und entzündliche Darmerkrankungen.
• Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung.
• Verstärkung einer entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder eines Morbu Crohn).
• Magenschleimhautentzündung (Gastritis).
• Wassereinlagerungen insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter
Nierenfunktion.
• starke Eiweißausscheidung im Harn mit erniedrigtem Eiweiß im Blut, erhöhten Blutfettwerten
und peripheren Ödemen (nephrotisches Syndrom).
• entzündliche Nierenerkrankung, die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen
kann.
• erhöhte Leberwerte.
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
• Störungen der Blutbildung.
• Verminderung von Blutzellen (z.B. rote oder weiße Blutkörperchen, Blutplättchen).
• Erhöhung bestimmter Blutwerte.
• Blutgerinnungsstörungen.
• Blutarmut.
• Hörstörungen.
• Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie, anaphylaktische Reaktionen).
• Bronchialkrampf.
• erniedrigte Natriumkonzentration im Blut.
• Verwirrung und Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten.
• Schläfrigkeit.
• Symptome einer Hirnhautentzündung (Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber,
Nackensteifigkeit, Bewusstseinstrübung), vor allem bei Patienten, die an
Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, oder Mischkollagenosen
leiden.
• Störungen im Bewegungsablauf.
• Aufmerksamkeitsstörungen.
• Sehstörungen, einschließlich verschwommenem Sehen, Sehschwäche, Farbfehlsichtigkeit,
Gesichtsfeldausfälle, Doppelsehen, Entzündung von Regenbogenhaut und Ziliarkörper.
• Hörstörungen.
• Schwere Lebererkrankungen, einschließlich Gelbsucht und Fälle tödlicher Leberentzündung.
• Nesselsucht und Hautausschlag mit Blasenbildung.
• Arzneimittelfieber und Schüttelfrost.
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
• Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen.
• erniedrigte Anzahl weißer Blutkörperchen.
• schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen: Sie können sich äußern als
Wassereinlagerungen im Gesicht, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit
Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen
Schock.
• Störungen von Wahrnehmung und Erleben.
• Depression.
• Herzklopfen.
• Herzschwäche.
• Herzinfarkt.
• Entzündung der Speiseröhre oder der Bauchspeicheldrüse.
• Verengungen in Dünn- und Dickdarm.
• Leberfunktionsstörungen.
• Leberschäden – insbesondere bei Langzeittherapie.
• Leberversagen.
• akute Leberentzündung (Hepatitis).
• schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. StevensJohnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom).
• Haarausfall.
• bestimmte Hautausschläge, unter Umständen mit Bläschen oder Papelbildung.
• Entzündungen der Haut, Schleimhäute oder des Unterhautfettgewebes.
• Lichtempfindlichkeit mit verstärkter Sonnenbrandneigung.
• Gefäßentzündung.
• Haar- und Nagelstörungen.
• Nierenversagen.
• Nierengewebsschädigungen.
• Entzündung der Nierenkörperchen.
• erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
• Schwerhörigkeit.
• Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die
Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und
eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen).
• Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit
Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf
den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremitäten befinden (akutes generalisiertes
pustulöses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung von Ibumetin, wenn Sie diese Symptome
entwickeln, und begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
• In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und
Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung kommen.
• Die Haut wird lichtempfindlich.
Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr an, sondern wenden Sie sich sofort an einen Arzt, falls
folgende möglichen Anzeichen einer ernsten Nebenwirkung aufgetreten sein sollten:
• Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch.
• Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartiges Erbrechen.
• Schwarzfärbung des Stuhls oder Blut im Urin.
• Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz.
• erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich.
• Gelbfärbung der Haut oder Augen.
• starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit.
• anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber.
• Nasenbluten, Hautblutungen.
• verminderte Harnausscheidung mit Schwellungen und starker Abgeschlagenheit.
• Schwellungen im Gesicht, an den Füßen oder den Beinen.
• starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit.
• Schmerzen in der Brust.
• Eintrübung des Bewusstseins.

Was Ibumetin forte 400 mg enthält
Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Eine Tablette enthält 400 mg Ibuprofen.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Natriumlaurylsulfat,
Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid
Tablettenüberzug: Hypromellose, Talk, Titandioxid E171

Zusätzliche Informationen

Packungsinhalt:

20 Stück, 40 Stück